
Wackermänner aus dem Rhein „testen“ Keramikauskleidungen
Mit Impact Panels erfolgreich gegen Verschleiß
Tagein, tagaus, jahrein, jahraus prasseln die kleinen, größeren und ziemlich großen Kieselsteine auf die Förderbänder, die sie über mehrere Stufen aus dem Rhein an Land befördern. Seit Jahrzehnten baggern sich die Schaufeln in den Grund des Stromes, um Sande und Steine zu Tage zu fördern, die dann in die Wasch- und Sortieranlegen am Ufer zu befördern sind. Der Aufwand ist recht hoch, aber, Kies aus dem Rhein ist bei den Weiterverarbeitern wie Betonherstellern und Händlern sehr beliebt.
Da der Bagger sich im Flussbett langsam voranarbeitet, also seine Position ständig ändert, müssen die Förderbänder ihm folgen. Deshalb sind von der Ausgrabung bis zum Ufer immer mehrere Transportbänder installiert, die miteinander „gelenkig“ verbunden sind.
Der Bagger gibt das „Schürfgut“ in einen Aufgabetrichter, aus dem das Material dann auf das Förderband fällt. Von dort erfolgt der Transport zum nächsten Förderband. Auch hier fallen Kies, Sand und Steine zunächst wieder in einen Trichter, unter dem das Förderband liegt. So gelangt das Material über Fördersysteme ans Ufer. Hier erfolgt über mehrere Stufen das Waschen und Sortieren der Sande in unterschiedlichen Körnungen.
Sand und Kies sind sehr harte Materialien, bei deren Weg vom Flussbett bis hin zur Sortieranlage die Transportwege stark beanspruchen. Überall dort, wo sie auf andere Materialien aufprallen wie im Übergabetrichter, ist ein hoher Verschleiß zu verzeichnen. Die Folge: Regelmäßige Stillstände der Anlagen, um den ausgedünnten Stahl beispielsweise durch Auftragsschweißung wieder zu reparieren.
Deutlich höhere Standzeiten und damit längere Produktionszeiten erhält man, wenn die hoch mit Prallenergie und abrasivem Verschleiß belasteten Flächen mit der Hochleistungskeramik Alotec von ETEC Gesellschaft für Technische Keramik mbH ausgekleidet werden. Der Abrieb bei dieser Keramik ist um ein Vielfaches geringer als bei allen anderen Materialien. Eine besondere Innovation sind dabei so genannte Impact Panels. Hierbei sind Keramik-Blocks mit genau definiertem Design in Gummi einvulkanisiert. Die Aufprallenergie wird vom Gummi absorbiert während die Keramik den sehr hohen Verschleißschutz gewährleistet.
Bei den Transportbändern sind vor allem die Umlenkrollen gefährdet. Hier „rutschen“ Kies und Sand über die Rollen und schleifen dabei erheblich am Gummi der Umlenkrolle. Auch hier hilft die Hochleistungskeramik von ETEC, den Verschleiß deutlich zu reduzieren. Die in dem Gummi der Umlenkrollen symmetrisch einvulkanisierten Keramikplättchen reduziert den Abrieb erheblich, und die Transportbänder laufen länger ohne Reparaturbedarf. Hersteller solcher Umlenkrollen „Remagrip“ ist beispielsweise die REMA TIP TOP GmbH in 85586 Poing www.rema-tiptop.com.
ETEC setzt mit seinen Keramikwerkstoffen immer wieder neue Maßstäbe hinsichtlich der Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit. Dabei sind die Keramikfachleute in Lohmar seit Jahrzehnten vom Aluminiumoxid als bestmöglichen Basiswerkstoff überzeugt. Wie beispielsweise der Strahlverschleißtest ganz eindeutig beweist, erreicht das Aluminiumoxid ALOTEC 92 deutlich bessere Werte hinsichtlich Volumenabtrag im Vergleich mit Stahl, Guss, Schmelzbasalt oder Auftragsschweißung.
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TYPO3 Agentur www.expeer.de