14.02.2007
Höhere Standzeiten und bessere Wirtschaftlichkeit

Die Förderung von Massenschüttgütern gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ihre Anwendungsbereiche erstrecken sich von Kohlen, Erzen, Mineralstoffen über Lebensmittel sowie Kunststoffen in Pulver- oder Granulatform bis hin zu abrasiven Stäuben und Schlacken. Dabei kommt es speziell bei starken Verwirbelungen wie in Bögen, Verengungen, Rohrteilern und Einblasstutzen zum erhöhten Verschleiß der Rohrleitungen. Die Folge: Betriebsunterbrechungen, Standzeiten, Produktionsausfall.
Dagegen hat die ETEC Gesellschaft für Technische Keramik mbH ein hoch wirksames Mittel: Verschleißschutzauskleidungen auf Basis von ALOTEC Aluminiumoxid. Diese haben sich in vielfältigen Einsätzen bestens bewährt.
Doch nicht genug davon. ETEC versteht sich als Partner und Systemlöser für seine Kunden und liefert praktisch alle Komponenten für die Leitungssysteme. So können flexible Rohrsysteme mit speziell geformten, ineinander geschobenen, konischen Rohrsegmenten ausgerüstet werden. Das bringt dem Anwender gleich mehrere Vorteile:
Da selbst die Anschlussstücke vollständig ausgekleidet werden, kommen weder Schläuche noch metallische Verbindungselemente mit dem zu transportierenden Medium in Kontakt.
Kompatibilität dank Dünnbett-Technik
Weitere Probleme in den Produktionsanlagen waren bislang die unterschiedlichen Nennweiten der Anschlusssysteme mit und ohne Verschleißauskleidungen. Diese mussten dann mittels Reduzier- oder Übergangsstücken zusammengeführt werden. Die Dünnbett-Technik lässt diese Schwierigkeiten vergessen. Die Fachleute von ETEC haben die Einbaumaße für die mit Keramik ausgekleideten Rohre und Bögen so optimiert, dass diese jederzeit und ohne besondere Vorkehrungen und Zusatzteile ausgetauscht werden können: sie haben in einem System die gleichen Nennweiten.
Mit dieser neuen Entwicklung verlieren plötzlich notwendige Reparaturmaßnahmen ihren Schrecken. Doch es gibt noch weitere Vorteile durch die Dünnbett-Technik. Die mit Keramik ausgekleideten Rohre und Bögen sind kleiner und leichter als bisher, lassen sich dank der geringeren Größe und des geringeren Gewichts auch leichter ein- und ausbauen. Und: trotz geringerer Keramikauflagen bleiben die Standzeiten der Rohrsysteme in den Anlagen im Wesentlichen die gleichen wie bisher, das erhöht ihre Wirtschaftlichkeit erheblich.
Mit Aluminiumoxid Maßstäbe setzen
ETEC setzt mit seinen Keramikwerkstoffen immer wieder neue Maßstäbe hinsichtlich der Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit. Dabei sind die Keramikfachleute in Lohmar seit Jahrzehnten vom Aluminiumoxid als bestmöglichen Basiswerkstoff überzeugt. Wie beispielsweise der Strahlverschleißtest mit Quarzsand ganz eindeutig beweist, erreicht das Aluminiumoxid (ALOTEC 92) von ETEC deutlich bessere Werte hinsichtlich Volumenabtrag im Vergleich mit Schmelzbasalt oder –korund, Stahl, Guss oder Auftragsschweißung.
www.verschleisskeramik.de
Februar 2006
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